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27.01.2009, 14:32 Uhr | Übersicht | Drucken
Kreis-CDU diskutiert mit Gästen

Der CDUKreisverband Mecklenburg-Strelitz
hatte zu einer Auftaktbegegnung im neuen Jahr ins Parkstadion eingeladen.
Rund 80 Gäste kamen in die dortige Gaststätte.


(v.l.n.r.) Vincent Kokert, Lorenz Caffier, Heiko Kärger
 
Neustrelitz - Der CDUKreisverband Mecklenburg-Strelitz
hatte zu einer Auftaktbegegnung im neuen Jahr ins Parkstadion eingeladen.
Rund 80 Gäste kamen in die dortige Gaststätte. Innenminister
Lorenz Caffier, der designierte CDU-Generalsekretär Vincent Kokert
und der CDU-Landratskandidat Heiko Kärger stellten sich der
Diskussion.
Erwartungsgemäß spielte die Kreisgebietsreform eine Rolle. Mit
Neubrandenburg oder ohne die alte Bezirksstadt? Behält Neustrelitz
den Kreissitz? Welches Kfz-Kennzeichen habe ich künftig? Lorenz
Caffier untermauerte die Notwendigkeit der Reform und unterstrich
dann, dass es keine Vorfestlegung gebe. Vielmehr hätten sich
die Kreise, Städte und Kommunen schon jetzt zu insgesamt 13 Modellen
äußern können. „Klar ist, dass das offizielle Gesetzgebungsverfahren
mit einem Modell eröffnet wird.“ Dann läge die Sache aber
beim Landtag. Dieser müsse entscheiden, und insoweit sei noch
viel Bewegung möglich.
Heiko Kärger machte deutlich, dass er große Sympathie für das
6+3 Modell habe. „Wichtiger als die Modelle ist aber, dass die Verwaltung
nicht um ihrer selbst willen da ist. Gemeinsam mit den Mitarbeitern
des Landratsamtes will ich deshalb noch einmal alle Verwaltungsabläufe
analysieren und so feststellen, wo wir besser, schneller
und effektiver als bisher sein können. Darauf haben Bürger und Unternehmen einen Anspruch.“
Ein Wunsch von Heiko Kärger ist
es, das Neustrelitz Kreisstadt wird.
Weiteres Thema war die soziale Situation
im Landkreis. Vincent Kokert hob hervor, dass es in Neustrelitz
gelungen sei, durch verschiedene Maßnahmen etwas für junge Familien
mit Kindern zu tun und die Arbeit der Vereine und
Verbände wie zum Beispiel der Neustrelitzer
Tafel zu unterstützen. „Vieles ist möglich durch das Ehrenamt
und den guten Willen der Menschen in unserer Region“,
so der dreifache Familienvater.


aktualisiert von Björn Siegmeier, 27.01.2009, 14:36 Uhr


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